Die Nachfolgerin

Ich habe gerade mit der Schule angefangen, als mein Papa sich mehr oder weniger über Nacht mit seiner Werbeagentur selbstständig gemacht hat. Und dieses Unternehmen war tatsächlich so was wie ein neues Familienmitglied. Es hat ab da bei uns am Tisch Platz genommen und auch sonst ziemlich lautstark Aufmerksamkeit eingefordert.

Ich mochte dieses neue Familienmitglied von Anfang an, hat es uns doch den Papa wieder zurück nach Haus gebracht. Und auch sonst waren da plötzlich viele neue Erfahrungen und auch Möglichkeiten, die wir sonst nicht gehabt hätten.
Trotzdem wollte ich zunächst mal alles andere, nur sicher nicht in die Agentur. Es hat ein wenig gedauert, bis ich über mehrere andere Stationen meinen Weg ins Unternehmen gefunden hab. Zuerst als die Tochter vom Chef, dann als Teil der Geschäftsführung - also als die Juniorchefin - und jetzt bin ich voller Stolz die Nachfolgerin.

Mein Name ist Susanne Hartinger, ich bin 48 Jahre alt, Mama von zwei großartigen Kindern, Chefin einer Werbeagentur, Präsidentin eines internationalen Agenturnetzwerks, Coachin für Frauen in Familienunternehmen und das hier ist mein Podcast.

Was erwartet dich hier?
Einblick in meine persönliche Geschichte und in die Geschichten anderer Unternehmerfamilien und ihrer Nachfolgerinnen.
Wissen und Information zum Thema Nachfolge.
Viele Methoden, Tipps und Tricks, die dich auf dem Weg zur erfolgreichen Nachfolge unterstützen und auch sonst das Leben einfach leichter machen.

Ihr findet mich auch auf:

Die Seite zum Podcast: www.dienachfolgerin.at

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Bei Fragen rund um meinen Podcast schickt mir doch einfach eine E-Mail an susanne@hartinger.at

Die Nachfolgerin

Latest episodes

Folge 58 - Museums-Momente

Folge 58 - Museums-Momente

28m 39s

**Museumstage – warum wir Erfolge würdigen müssen, bevor wir weitergehen**
Letztes Wochenende war für mich ein besonderer Abschluss.
Meine Diplomprüfung zum Dipl. Coach, die Feier danach, meine Familie im Raum – und dieses Gefühl: Jetzt darf ich kurz stehen bleiben.
In dieser Folge nehme ich dich mit in genau diesen Moment.
Nicht, um einen Erfolg zu feiern, sondern um über etwas zu sprechen, das wir viel zu oft übergehen:
das **Innehalten am Ende eines Weges.**

Folge 57 - Jahresgespräch

Folge 57 - Jahresgespräch

33m 7s

**Jahresgespräche – vom Pflichttermin zum Erfolgsinstrument**

Jahresgespräche gehören für viele Führungskräfte zu den unbeliebtesten Terminen des Jahres. Gerade für Nachfolgerinnen können sie sich wie eine zusätzliche Last anfühlen: voller Kalender, hohe Erwartungen, viel Verantwortung.

Mir ging es genau so. Ich wusste, dass Jahresgespräche – also ausführliche Mitarbeitergespräche am Anfang des Jahres – wichtig sind. Aber diese Flut an Terminen und die Last der vielen Gespräche, hat mich Jahr für Jahr regelrecht erdrückt.

Folge 56 - Sei doch mal still!

Folge 56 - Sei doch mal still!

23m 28s

Der Jahresanfang ist laut.
Nach einer ohnehin schon vollen Weihnachtszeit folgen Vorsätze, Visionen, Pläne und gut gemeinte Ratschläge, wie dieses neue Jahr bitte zu werden hat. Was wir ändern wollen. Was wir besser machen wollen. Was wir erreichen wollen.

In dieser Folge von Die Nachfolgerin gehe ich bewusst einen anderen Weg.

Ich spreche darüber, warum wir die Stille zwischen dem alten und dem neuen Jahr oft so schlecht aushalten. Warum wir Altes zwar loslassen, die entstehende Lücke aber sofort wieder mit Neuem füllen. Und warum genau diese Stille kein Mangel ist – sondern ein Raum, den wir dringend brauchen.

Folge 55 - Bilanz statt Abrechnung

Folge 55 - Bilanz statt Abrechnung

32m 49s

Bilanz - und was wir Frauen dabei oft falsch machen

Bevor der große Shitstorm losbricht: Keine Sorge. Ich glaube nicht, dass Frauen nicht wirtschaften können oder Probleme beim Erstellen von Unternehmensbilanzen haben. Im Gegenteil, ich denke Frauen sind sogar extrem gute Rechnerinnen und so auch exzellente Geschäftsführerinnen. Wir reden in dieser Folge aber über die persönliche Bilanz am Jahresende.

„Ich bin froh, wenn das Jahr vorbei ist." Das habe ich in den letzten Tagen oft gesagt. Nicht dramatisch. Einfach nur müde. Mir reichts jetzt.